Josef Pauser-Martin Scheutz-Thomas Winkelbauer (Hg.)

Quellenkunde der Habsburgermonarchie (16.-18. Jahrhundert)

Ein exemplarisches Handbuch

2004, 1134 S.
24 x 17 cm, Gb.
Preis: € 79.80
978-3-486-64853-9 (D), 978-3-7029-0477-7 (A)

Die Quellenkunde der Habsburgermonarchie stellt ein unverzichtbares Handbuch für die Geschichte der Frühen Neuzeit dar. Seit der letzten, 1982 von Erich Zöllner herausgegebenen, überblicksartigen Zusammenstellung der "Quellen der Geschichte Österreichs" sind mehr als zwanzig Jahre vergangen. Die Forschungslage hat sich seither entscheidend verändert: Fragestellungen haben sich gewandelt, neue Quellengattungen und neue methodische Zugänge wurden erschlossen. Der allgemeine Aussagewert, die Herangehensweise, die Überlieferungssituation sowie die Charakteristika und Spezifika der einzelnen Quellengattungen werden dargelegt und der jeweils aktuelle Forschungsstand wird aufbereitet. Eine Kurzbibliographie schließt jeden Beitrag ab. So ermöglicht das Handbuch einerseits WissenschaftlerInnen ein rasches Nachschlagen, andererseits bietet es Studierenden eine erste Orientierung. Zeitlich knüpft der Band an die vor genau vier Jahrzehnten erschienene, Maßstäbe setzende "Quellenkunde zur mittelalterlichen Geschichte Österreichs" von Alphons Lhotsky an.

Vorbemerkung

Der Begriff der Quellenkunde, zumindest legt dies ein Blick in das Grimmsche Wörterbuch nahe, scheint mit dem Namen des Philologen, Historikers und kleindeutschen Politikers Friedrich Christoph Dahlmann (1785-1860) eng verbunden zu sein: Seine 1830 erstmals in Göttingen auf Wunsch seiner Hörer und 1838 in zweiter Auflage erschienene "Quellenkunde der deutschen Geschichte, nach der Folge der Begebenheiten für eigene Vorträge der deutschen Geschichte geordnet", legte einen Begriff vor, der richtungsweisend für kommende Historikergenerationen - der seither vielfach aufgelegte, dem Quellenbegriff des 19. Jahrhunderts verpflichtete Dahlmann-Waitz gehört noch heute zum Grundbestand jeder historischen Fachbibliothek - und auch für den vorliegenden Band war.

Die Frage nach den Quellen ist für die Geschichtswissenschaften grundlegend, weil die Quelle für den Historiker - Quelle in Anlehnung an Paul Kirn verstanden als "alle Texte, Gegenstände oder Tatsachen, aus denen Kenntnis der Vergangenheit gewonnen werden kann" - den Ausgangspunkt jeglicher historischer Erkenntnis darstellt. Mit Blick auf den Überlieferungskontext wurden Quellen im Gefolge von Johann Gustav Droysen und Ernst Bernheim in willkürliche ("Traditionsquellen") und unwillkürliche ("Überrest"), nach ihrer Form in schriftliche und nichtschriftliche, gemäß ihrer Filiation bzw. der Nähe zum behandelten Ereignis in primäre und, davon abgeleitet, sekundäre Quellen eingeteilt. Angesichts dieser fragwürdigen, durch Erkenntnisinteressen und Erkenntnistheorie sowie von der spezifischen Archivsituation des 19. Jahrhunderts geleiteten Klassifizierung in "Tradition" und "Überrest" (schon die Wortwahl "Tradition" prämiert bestimmte Quellen), wählte die vorliegende exemplarische Quellenkunde einen anderen Weg. Es wurde versucht, prinzipiell keine Art von Quelle aus diesem Handbuch auszuschließen. Unsere Zugangsweise war dabei vor allem geisteswissenschaftlich geprägt, indem wir "intellektuelle" Artefakte auf Schrift/Bild-Basis zur Bearbeitung ausgewählt haben. Die Herausgeber trugen mit der Nichtbeschränkung auf einen bestimmten Quellentyp dem Umstand Rechnung, daß gerade die Frühneuzeitforschung eine Fülle "neuer" Quellen erstmals zu Forschungszwecken herangezogen und alte Quellen vor neuem Hintergrund für neue Fragestellungen verwendet hat.

Bislang vorgelegte, auf Räume, Epochen oder Ereignisse bezogene Quellenkunden hatten generell zwei unterschiedliche Ausrichtungen. Zum einen listen sie, nach bestimmten Kriterien gegliedert, Quellen auf und dokumentieren den verfügbaren Quellenbestand, und zwar meist in Kombination von historischen Quellen und, nach Art einer Bibliographie, von wissenschaftlichen, zum Thema gehörigen Bearbeitungen. Zum anderen widmen sich Quellenkunden der "typologisch-genetischen Betrachtung einzelner Quellenarten und Quellengruppen". Der vorliegende Band versteht sich nicht als eine Art Quellenbibliographie, sondern versucht erstmals eine frühneuzeitliche Quellentypologie innerhalb der Habsburgermonarchie vorzunehmen - soweit dies aufgrund des derzeitigen Forschungsstandes, der Arbeitsschwerpunkte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Vorarbeiten auf diesem Gebiet möglich war. Während Alphons Lhotsky in seiner Maßstäbe setzenden "Quellenkunde zur mittelalterlichen Geschichte Österreichs" von der Gliederung her stringenter in einen systematischen und einen deskriptiven Teil gliedern konnte, so schien uns dies, nicht zuletzt aufgrund der großen Zahl von Autorinnen und Autoren und der zunehmenden Spezialisierung der Frühneuzeitforschung, unmöglich. Der von Wasser-, Licht- und Lebensmetaphorik beeinflußte Begriff der Quelle erlaubt es zwar, historische Spuren nachzuzeichnen, die Interpretation von Quellen bedarf aber klarer Fragestellungen, weshalb im vorliegenden Band versucht wurde, bestimmte Quellenbestände mit den bereits an sie angelegten und noch anzulegenden Fragen der Forschung zu verknüpfen. Der regionale Schwerpunkt unserer Quellenkunde liegt dabei vorrangig auf dem Gebiet des heutigen Österreich (unter Einschluß von Südtirol), aber es wurden nach Möglichkeit auch Böhmen und Mähren sowie das historische Königreich Ungarn einbezogen. Wenn sich dabei eine gewisse Überbetonung des östlichen Österreich ergibt, so liegt das einerseits am politischen, verwaltungsmäßigen und kulturellen Schwerpunkt des Hofes - seit den 1530er Jahren entsteht allmählich die "Haupt- und Residenzstadt" Wien - und andererseits an der aktuellen österreichischen Forschungslandschaft und der Arbeitsstätte der Herausgeber.

Seit der letzten, 1982 von Erich Zöllner herausgegebenen, überblicksartigen Zusammenstellung zur Quellenkunde - mit Schwerpunkt auf dem Gebiet der heutigen Republik Österreich - sind über zwanzig Jahre vergangen. Die Forschungslage hat sich seither entscheidend verändert: Fragestellungen haben sich gewandelt, neue Quellengattungen wurden entdeckt, neue methodische Zugänge erarbeitet. Unser pragmatisch in vier Teile (1. Institutionen, 2. Gattungen, 3. Bilder und Dinge, 4. Medienarchäologischer Ausblick) gegliederter Band versucht diesen Neuerungen in relativ kurzen Beiträgen für das Gebiet der ehemaligen Habsburgermonarchie für die Zeit vom 16. bis zum 18. Jahrhundert Rechnung zu tragen. Unterschiedliche Quellengattungen (z. B. Selbstzeugnisse, Briefe, Flugschriften) bzw. die schriftlichen/dinglichen/bildlichen Produkte verschiedener "Institutionen" (u. a. Kaiserhof, Landesfürst, Landstände, Grundherrschaft, Kirche, Universität) werden in den meist zehn bis fünfzehn Druckseiten umfassenden Beiträgen vorgestellt. Die Beiträge erschöpfen sich dabei nicht in einer taxativen Aufzählung von Quellen, sondern der allgemeine Aussagewert, die Spezifik der Herangehensweise, die Überlieferungssituation und Charakteristika der einzelnen Quellengattungen wurden von den rund achtzig Beiträgerinnen und Beiträgern herausgearbeitet. Zudem erläutern die handbuchartigen Beiträge auch den Forschungsstand und umreißen Forschungsdesiderate kurz. Aus Gründen der Arbeitsökonomie beziehen sich viele der Beiträge exemplarisch auf ein bestimmtes Gebiet oder ein bestimmtes Land. Ausgehend von einem sehr heterogenen Literaturstand reflektieren die Beiträge unterschiedliche "Erforschungszustände". Den Abschluß dieses Handbuchs bildet ein medienarchäologischer Ausblick, der das "Archiv als Gedächtnisort" in vielfältiger Art und Weise hinterfragt und vor dem Hintergrund neuerer medientheoretischer Ansätze problematisiert. Eine Kurzbibliographie (mit Schwerpunkt auf neuerer Literatur) schließt jeden Beitrag ab. Dazu ein formaler Hinweis: Bei den Literaturangaben wurde, um diese nicht überborden zu lassen, der Reihentitel des jeweiligen Werks nicht angeführt. Mit den modernen Möglichkeiten der Literaturrecherche etwa via Internet (Verbund-OPACs etc.) erscheint diese Angabe zur Auffindung des Werkes auch nicht mehr zwingend notwendig.

Zielpublikum dieses Bandes sind einerseits Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, denen das Handbuch ein rasches Nachschlagen ermöglichen soll, andererseits auch Studierende, denen mit Hilfe der übersichtlichen Beiträge eine erste Orientierung geboten wird.

Der hier vorliegende Band versteht sich als Grundstein einer bislang noch kaum existierenden komparatistischen, qualitativ operierenden Quellenkunde, deren Ziel etwa ein Vergleich von Urbaren oder Selbstzeugnissen in verschiedenen Regionen sein könnte. Leider sind im Laufe der Vorarbeiten einige der ursprünglich geplanten (und zugesagten) Beiträge ausgefallen, dennoch ermöglicht dieser Band eine ungefähre Übersicht über den gegenwärtigen Forschungsstand zu vielen (beileibe nicht allen) Quellensorten und deren Erforschung für das Gebiet der Habsburgermonarchie in der Frühen Neuzeit. Gleichzeitig liegt nun auch eine lange Liste von Forschungsdesideraten vor, die exemplarisch Aufgabenstellungen für Generationen von zukünftigen Historikerinnen und Historikern bereithält.

Abschließend ist es uns ein Bedürfnis Worte des Dankes auszusprechen. Herzlicher Dank gilt allen Autorinnen und Autoren, die ihre Beiträge - oft unter Zeitnot - verfaßt und rechtzeitig oder unter sanftem Druck abgeliefert haben. Auch dem Zuspruch vieler Kolleginnen und Kollegen inner- und außerhalb des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung und des Wiener Instituts für Geschichte, die uns bei diesem oft nicht ganz leichten Vorhaben mit Rat und Tat zur Seite gestanden sind, haben wir vieles zu verdanken. Besonderer Dank für die Aufnahme dieses Bandes in die Reihe der Ergänzungsbände des Instituts ist den Professoren Herwig Wolfram, dem ehemaligen, und Karl Brunner, dem gegenwärtigen Direktor des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung, abzustatten.

Wien, im September 2003 Josef Pauser, Martin Scheutz, Thomas Winkelbauer

Inhaltsverzeichnis

Vorbemerkung, S. 9-12 Abkürzungsverzeichnis, S. 13-17 1. Institutionen 1.1. Hof und Zentralverwaltung Im Herzen der zusammengesetzten Habsburgermonarchie: Quellen zu einer neuen Geschichte des Hofes, der Regierung und der höfischen Repräsentation (Jeroen Duindam), S. 21-32 1.1.1. Der Kaiserhof Das k.k. "Geheime Hausarchiv" (Michael Hochedlinger), S. 33-44 Die Wiener Hofbibliothek (Stefan Benz), S. 45-58 "Ordonnances de l'hôtel", Hofstaatsverzeichnisse, Hof- und Staatskalender (Heinz Noflatscher), S. 59-75 Die Zeremonialprotokolle und weitere Quellen zum Zeremoniell des Kaiserhofs im Wiener Haus-, Hof- und Staatsarchiv (Mark Hengerer), S. 76-93 Die Berichte der päpstlichen Nuntien und der Gesandten Spaniens und Venedigs am kaiserlichen Hof aus dem 16. und 17. Jahrhundert (Jan Paul Niederkorn), S. 94-107 Die Quellen zu den Hofreisen im Habsburg-Lothringischen Familienarchiv aus den Jahren 1766 bis 1788 (Krisztina Kulcsár), S. 108-119 1.1.2. Der Geheime Rat und die Geheime Konferenz Die Protokolle zentralstaatlicher politischer Ratskollegien (1527-1742/60) (Stefan Sienell), S. 120-127 1.1.3. Die Hofkammer Die Abrechnungsbücher des Hofzahlmeisters (1542-1714) und die Zahlamtsbücher (1542-1825) im Wiener Hofkammerarchiv (Mark Hengerer), S. 128-143 Quellen der obersten landesfürstlichen Finanzverwaltung in den habsburgischen Ländern (16. Jahrhundert) (Peter Rauscher), S. 144-152 Die Gedenkbücher der Kaiserlichen Hofkammer im 17. und 18. Jahrhundert (Tomás Knoz), S. 153-161 1.1.4. Militärwesen Quellen zum kaiserlichen bzw. k.k. Kriegswesen (Michael Hochedlinger), S. 162-181 Die Akten und Protokolle des Wiener Hofkriegsrats im 16. und 17. Jahrhundert (Géza Pálffy), S. 182-195 Die Quellen der Konskription (Anton Tantner), S. 196-204 1.2. Landesfürstliche Regierungen und landesfürstliche Gesetzgebung Das Schriftgut der drei "oberösterreichischen Wesen" (Christoph Haidacher), S. 205-215 Landesfürstliche Gesetzgebung (Policey-, Malefiz- und Landesordnungen) (Josef Pauser), S. 216-258 "Bergordnungen" - eine exemplarische Quellenbeschreibung anhand der historischen Bergbauregion Tirol (Gerd Hofmann und Wolfgang Tschan), S. 257-267 Waldordnungen und ergänzende Quellen (Christoph Sonnlechner), S. 268-277 Das Paßwesen (1750-1857) (Andrea Komlosy), S. 278-290 Wappenbriefe (unter besonderer Berücksichtigung der Tiroler Verhältnisse) (Gustav Pfeifer), S. 291-302 1.3. Das Reich und die Erblande Reichstag und Reichstagsakten am Beispiel der Augsburger Reichstages von 1530 (Martina Fuchs), S. 303-311 Reichsgesetzgebung und Reichsrecht (Karl Härter), S. 312-326 Die Reichshofratsakten als Quelle zur Geschichte der österreichischen und böhmischen Länder im 16. und 17. Jahrhundert (Barbara Staudinger), S. 327-336 1.4. Landstände Archive, Registraturen und Bibliotheken der Stände: das Beispiel Oberösterreich (Arno Strohmeyer), S. 337-350 Landtagsakten (unter besonderer Berücksichtigung der Verhältnisse in der frühneuzeitlichen Habsburgermonarchie) (Joachim Bahlcke), S. 351-364 Die Gülteinlagen und die Theresianischen sowie Josephinischen Steuerfassionen in den österreichischen Ländern (Bernhard Hackl), S. 365-377 1.5. Grundherrschaft und Stadtherrschaft, ländliche und städtische Gemeinde Herrschaft und Gemeinde im frühneuzeitlichen Österreich: Zur Quellenlage (Herbert Knittler), S. 378-389 1.5.1. Norm Weistümer und "Ländliche Rechtsquellen" (Christiane Birr), S. 390-408 Instruktionen für Herrschaftsbeamte und grundherrliche Ordnungen in den österreichischen und böhmischen Ländern (Thomas Winkelbauer), S. 409-426 Hausväterliteratur (Alexander Sperl), S. 427-434 1.5.2. Praxis Herrschaftsschätzungen und Anschläge (Herbert Knittler), S. 435-442 Grundherrschaftsprotokolle (Thomas Just), S. 443-447 Die Tiroler Gerichts- und Verfachbücher (Wilfried Beimrohr), S. 448-456 Österreichische Rechnungen und Rechnungsbücher (Thomas Just), S. 457-467 Adelige und bürgerliche Nachlaßinventare des 16. und 17. Jahrhunderts in den böhmischen Ländern (Václav Buzek), S. 468-476 Heiratsverträge und Testamente in Böhmen im 16. und 17. Jahrhundert (Pavel Král), S. 477-494 Testamente und Verlassenschaftsabhandlungen (18. Jahrhundert) (Michael Pammer), S. 495-510 Schöppenbücher (Dana Stefanová), S. 511-515 Historische Bodendokumentation: Urbare, Landtafeln und Grundbücher (Elisabeth Schöggl-Ernst), S. 516-529 Grundbücher in Böhmen und Mähren (Bronislav Chocholá), S. 530-539 Zehentdaten und Zehentregister (Erich Landsteiner), S. 540-560 Gerichtsakten (Martin Scheutz), S. 561-571 Supplikationen (Martin Paul Schennach), S. 572-584 Quellen zu den böhmischen Bauernaufständen im Jahre 1680 (Jaroslav Cechura), S. 585-589 Ratsprotokolle österreichischer Städte (Herwig Weigl und Martin Scheutz), S. 590-610 Die Rechnungen der Finanzverwaltung in den österreichischen Städten (Andrea Pühringer), S. 611-624 Steuerverzeichnisse (Katrin Keller), S. 625-632 Wiener Zunftarchivalien vom 17. bis zum 19. Jahrhundert (Annemarie Steidl), S. 633-640 1.6. Kirchen und Konfessionen Geschichte der Konfessionen im frühneuzeitlichen Österreich: Zur Quellenlage (Rudolf Leeb), S. 641-650 Die "Passauer Protokolle" im Wiener Diözesanarchiv (Johann Weißensteiner), S. 651-662 Die "Litterae Annuae" und die "Historiae" der Jesuiten (Gernot Heiß), S. 663-674 Kirchliche Visitationen und landesfürstliche "Reformationskommissionen" im 16. und 17. Jahrhundert am Beispiel von Niederösterreich (Arthur Stögmann), S. 675-685 Die Prälatenarchive (Helga Penz), S. 686-695 Quellen der Historischen Demographie (Andreas Weigl), S. 696-706 Pfarrakten des 18. Jahrhunderts am Beispiel von Wien (Christine Schneider), S. 707-713 1.7. Universität Universitäre Massenquellen (Matrikel, Akten) (Ingrid Matschinegg), S. 714-724 2. Gattungen 2.1. Selbstzeugnisse Frühneuzeitliche Selbstzeugnisse (Harald Tersch), S. 727-740 Reiseberichte - der Blick auf Mittelstädte (Alfred Stefan Weiß), S. 741-752 Haus- und Familienbücher (Birgit Studt), S. 753-766 Tagebücher (Petr Matá), S. 767-780 Die Tagebücher und Tagzettel des Kardinals Ernst Adalbert von Harrach (Alessandro Catalano), S. 781-789 Die "Tagzettel" der Gräfin Johanna Theresia von Harrach als Sonderform des Briefes (Susanne Claudine Pils), S. 790-795 Die Tagebücher des Grafen Karl von Zinzendorf (Christine Lebeau), S. 796-800 2.2. Briefe Formen und Gattungen frühneuzeitlicher Briefe (Beatrix Bastl), S. 801-812 Gelehrtenkorrespondenzen und Gelehrtenbriefe (Thomas Wallnig), S. 813-827 Die Familienkorrespondenz FerdinandsI. (Christopher F. Laferl), S. 828-836 Die Privatkorrespondenzen Kaiser Leopolds I. (Petr Matá und Stefan Sienell), S. 837-848 Gesandtschaftsberichte in der Frühen Neuzeit (Friedrich Edelmayer), S. 849-859 2.3. Flugschriften und Zeitungen Flugblätter, Flugschriften und periodische Zeitungen (Christian Oggolder und Karl Vocelka), S. 860-874 Die Fuggerzeitungen (Michael Schilling), S. 875-880 2.4. Geschichtsschreibung Höfische und ständische Geschichtsschreibung (Arno Strohmeyer), S. 881-897 Die poetische Habsburger-Panegyrik in lateinischer Sprache als historische Quelle (Sonja Reisner), S. 898-915 Leichenpredigten (Franz M. Eybl), S. 916-926 Stadtchroniken am Beispiel der "Eisenstadt" Steyr (Harald Tersch), S. 927-938 3. Bilder und Dinge Realienkunde der Frühen Neuzeit (Helmut Hundsbichler), S. 941-951 Über den Quellencharakter der frühneuzeitlichen Architektur (Petr Fidler), S. 952-970 Allegorie und Emblem (Sibylle Appuhn-Radtke), S. 971-1005 Das frühneuzeitliche Bildnis als Quelle (Friedrich Polleroß), S. 1006-1030 Historienbilder (Matthias Pfaffenbichler), S. 1031-1047 Topographische Ansichten Österreichs (in den Grenzen der Republik) 1500-1800 (Ralph Andraschek-Holzer), S. 1048-1059 Landkarten (Thomas Winkelbauer), S. 1060-1094 Inschriften (Andreas Hermenegild Zajic), S. 1095-1109 4. Medienarchäologischer Ausblick Das Archiv als Gedächtnisort? (Wolfgang Ernst), S. 1113-1131 Verzeichnis der Autorinnen und Autoren, S. 1131-1134