Katrin Keller und Paola Molino

Die Fuggerzeitungen im Kontext.

Zeitungssammlungen im Alten Reich und in Italien

(Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung
Ergänzungsband 59)

2015, 235 S.
17 s/w-Abb. 13 Tab.
24 x 17 cm, Br.
Preis: € 40.00
ISBN 978-3-205-20097-0

Geschriebene Zeitungen waren ein im 16. und 17. Jahrhundert in Europa weit verbreitetes Nachrichtenmedium. Im Vergleich zu ihren gedruckten Pendants sind sie gerade in der deutschsprachigen Forschung bislang jedoch kaum untersucht worden. Ausgehend von der Erschließung einer der prominentesten Sammlungen solcher Zeitungen, der in Wien überlieferten sog. Fuggerzeitungen, wird hier erstmals das Phänomen regional und thematisch in übergreifende Zusammenhänge gestellt. Dabei geht es zum einen darum, was eine geschriebene Zeitung ist und wie sich deutsche Zeitung und italienischer Avviso unterscheiden. Es werden zum anderen aber auch Verbindungen zwischen Zeitungssammlungen im Alten Reich und in Italien untersucht und damit Konturen eines Informationsnetzwerkes am Beginn der europäischen Presseentwicklung gezeichnet.

Inhalt:

Einleitung, S. 7-10
Katrin Keller, Die Fuggerzeitungen als geschriebene Zeitungen, S. 11-47
Katrin Keller, Zeitungssammlungen im Alten Reich: Umrisse einer Medienlandschaft, S. 48-98
Paola Molino, Die Fuggerzeitungen: zwei Seelen, ein Leib, S. 99-136
Paola Molino, Sibenbürgischen corriers mündtlich anzaigen – Per lettere di Transilvania. Die Fuggerzeitungen im Kontext italienischer Sammlungen, S. 137-183
Anhang: Katrin Keller, Zeitungen im Alten Reich – ein vorläufiges Verzeichnis, S. 184-196

Kartenverzeichnis, S. 197
Siglen- und Abkürzungsverzeichnis, S. 198
Tabellenverzeichnis, S. 199
Quellenverzeichnis, S. 200-208
Literatur und gedruckte Quellen, S. 209-227
Ortsregister, S. 228-231
Personenregister, S. 232-235