Ines Peper

Konversionen im Umkreis des Wiener Hofes um 1700

(Veröffentlichungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 55)

2010, 285 S.
26 s/w-Abb. u. 3 farb. Abb., 24 x 17 cm, Br.
Preis: € 39,80.-
Böhlau
ISBN: 978-3-205-78486-9 (A), 978-3-486-59225-2 (D)

Ausgehend vom Konzept der konfessionellen Grenze untersucht Ines Peper soziale, religiöse und politische Aspekte von Konversionen im Umkreis des Wiener Hofs. Die Reihe der behandelten Konvertiten reicht von Kaiserin Elisabeth Christine von Braunschweig-Wolfenbüttel (der Mutter Maria Theresias) über Angehörige von Hofdienst, Militär und Reichsbürokratie bis zu den Almosenempfängern der kaiserlichen Konvertitenkasse. Durch die Zusammenschau von Archivquellen, gedruckten Konversionserzählungen und populärer Kontroversliteratur rekonstruiert sie den zeitgenössischen Diskurs zum Thema Konversion.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort
Abkürzungsverzeichnis
Siglenverzeichnis

Einleitung

  • Forschungsüberblick
  • Fragestellung, Quellen und Methode
  • Begriffsgeschichte

I. Fürstenkonversionen und Kirchenreunionsverhandlungen in ihrem Verhältnis zur kaiserlichen Reichspolitik nach 1648

I.1. Konversionen protestantischer Reichsfürsten (1650–1750)
I.2. Verhandlungen zur Wiedervereinigung der christlichen Kirchen im Reich als Hintergrund von Fürstenkonversionen

II. Die Konvertitenkasse des Wiener Hofs im Kontext der habsburgischen Religionspolitik