
Sabine Veits-Falk
Die „Schweizer Ärztinnen“ der Habsburgermonarchie
Weibliche Karrieren, Handlungsspielräume und Grenzüberschreitungen im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert
(Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung
Ergänzungsband 70)
2026, 575 S., 71 s/w Abb.
24 x 17 cm, Gb.
Preis: € 85.00
ISBN 978-3-205-22366-5
„Schweizer Ärztinnen“ wurden die ersten Frauen genannt, die in der Schweiz ein Medizinstudium absolviert hatten, als ihnen der Zugang zu den Universitäten der Habsburgermonarchie noch verwehrt war. 29 Frauen aus allen Teilen Österreich-Ungarns stehen im Mittelpunkt der vorliegenden Kollektivbiografie. Deren Lebensläufe und Karrieren in Europa und den USA werden unter dem Paradigma der Frauen- und Geschlechtergeschichte untersucht, wobei der Fokus auf der Perspektive der Bildungs- und Professionalisierungsgeschichte, der Medizingeschichte und der Migrationsgeschichte liegt. Sie waren nicht nur die Ersten, die Medizin studierten, sondern auch, die das Berufsbild der Ärztin prägten. Gefragt wird nach ihren Motiven, Handlungsspielräumen und Erfahrungen, die von vielfältigen Grenzüberschreitungen geprägt waren.
