Joachim Bahlcke und Thomas Winkelbauer (Hg.)

Schulstiftungen und Studienfinanzierung

Bildungsmäzenatentum in den böhmischen, österreichischen und ungarischen Ländern, 1500-1800

(Veröffentlichungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 58)

2011, 406 S.
14 s/w-Abb. und 10 Grafiken, 24 x 17 cm, Br.
Preis: € 49.80.-
Böhlau
ISBN: 978-3-205-78446-3 (A), 978-3-486-70430-3 (D)

Inhalt

Joachim Bahlcke und Thomas Winkelbauer, Einleitung (S. 9-14)

I Grundlagen

Anton Schindling, Bildung und wahrer Glaube. Konfessionen, Konfessionalisierung und Multikonfessionalität als ein Grundproblem der europäischen Geschichte im 16. und 17. Jahrhundert (S. 17-38)

Stefan Ehrenpreis, Bildungsoffensiven als Politikum? Frühneuzeitliche Schulbildung zwischen Konfessions- und Finanzpolitik (S. 39-59)

Jonas Flöter, Mäzenatentum und Stiftungswesen. Historisch-systematische Betrachtungen zur Entwicklung der Begriffe (S. 61-72)

Thomas Winkelbauer, Kollektive Identitäten des Adels der österreichischen und böhmischen Länder während der Frühen Neuzeit (S. 73-90)

II Schulen für Evangelische im 16. Jahrhundert

Martin Holý, Bildungsmäzenatentum und Schulgründungen des Adels für Protestanten in Böhmen und Mähren (1526–1620) (S. 93-107)

Christine Absmeier, Zum Wohle der patria. Schlesische Schulstiftungen im 16. Jahrhundert (S. 109-126)

III Schul- und Studienstiftungen im 16. und 17. Jahrhundert

Joachim Bahlcke, Bergesche Stipendien. Zielsetzung und Indienstnahme einer frühneuzeitlichen Studienstiftung im konfessionellen Zeitalter (S. 129-151)

Uwe Koch, Bildungsmäzenatentum in Bautzen. Die Stiftungen von Dr. Gregor Mättig (S. 153-170)

István Fazekas, Schulstiftungen und Studienfinanzierung im dreigeteilten Königreich Ungarn während des 16. und 17. Jahrhunderts (S. 171-185)

Julian Kümmerle, Sprachgeschichte auf der Bühne? Die Stiftung des deutschen Schulactus am Breslauer Magdalenengymnasium 1690 (S. 187-195)

Walpurga Oppeker, Joachim Enzmilner, Graf von Windhag (1600–1678).Fallbeispiele zum frühneuzeitlichen Bildungsmäzenatentum in Österreich ob und unter der Enns (S. 197-228)

IV Die Schulen der Jesuiten und anderer Orden

Kateřina Bobková-Valentová, Studienstiftungen für Schüler der Jesuitenschulen der Böhmischen Ordensprovinz (S. 231-251)

Stefan Samerski, Olmütz als Drehkreuz des ostmitteleuropäischen Priesternachwuchses? Das Bildungsmäzenatentum der Olmützer Jesuiten im 16. bis 18. Jahrhundert (S. 253-262)

Astrid von Schlachta, Stiftungen, Stipendien und Kredite. Die Bildungsstätten der Jesuiten in Tirol (S. 263-278)

Arthur Stögmann, Klöster und Schulen der Piaristen in Mähren und Niederösterreich: Motive der Stifter und Finanzierung (S. 279-296)

Hedvika Kuchařová, Stiftungen für Gymnasialstudien und das Prager Kloster Strahov im 17. Jahrhundert (S. 297-314)

V Das 18. Jahrhundert

Regina Pörtner, Mission, Nation und Mäzenatentum in Ungarn, 1561–1712 (S. 317-327)

Ingrid Kušniráková, Adelskonvikte in Ungarn im 17. und 18. Jahrhundert (S. 329-350)

Olga Khavanova, Königliche Stipendien als Instrument der Sozialpolitik im Ungarn des 18. Jahrhunderts (S. 351-369)

Ivo Cerman, Adelige Landschulen für arme Kinder in Böhmen (S. 371-381)

Abkürzungs- und Siglenverzeichnis

Abbildungsnachweis

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