Michael Prokosch

Das älteste Bürgerbuch der Stadt Linz (1658–1707)

Edition und Auswertung


(Quelleneditionen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung 18)

Wien 2019, 308 S.
30 Abb., 24 x 17 cm, Kart.
Preis: € 39.99
ISBN 978-3-205-20885-3

Das älteste Linzer Bürgerbuch verzeichnet nicht nur 844 Aufnahmen von Personen in die Stadtgemeinschaft im Zeitraum zwischen 1658 und 1707, es ist gleichzeitig ein Spiegel der Daseinsumstände und Entscheidungen der Menschen. Die detailliert beschriebenen Einbürgerungen ermöglichen Einblicke in die Verwaltungspraxis von Linz, zeichnen aber auch ein Bild der gesellschaftlichen Zusammensetzung der neuen Einwohner. Ergänzt wird die Edition durch die Einleitung mit formaler Beschreibung der Handschrift und Einbettung derselben in das damalige rechtliche Umfeld sowie durch den Auswertungsteil, in dem unter anderem der Hausbesitz, die Stellung der Frauen und die Möglichkeiten sozialen Aufstieges thematisiert werden. Ein Glossar und ein ausführliches Register erleichtern die Benutzung der Edition.

 

Inhaltsverzeichnis

 Vorwort, S. 7

1.    Einleitung
1.1.    Der Quellentypus „Bürgerbuch“, S. 11
1.2.    Forschungsstand zum ältesten Linzer Bürgerbuch, S. 17
1.3.    Überlieferung, S. 18
1.4.    Zeitlicher und räumlicher Kontext, S. 19
1.5.    Anlage der Handschrift, S. 22
1.6.    Formular, S. 26
1.7.    Schreiber und Hände des ersten Linzer Bürgerbuches, S. 27
1.8.    Quellenkritik, S. 30
1.9.    Zur Unterscheidung von Bürgern und Mitbürgern, S. 37

2.    Edition
2.1.    Kodikologische Beschreibung der Handschrift, S. 41
2.1.1.    Allgemeine Beschreibung, S. 41
2.1.2.    Beschädigungen, S. 42
2.1.3.    Schrift, S. 42
2.1.4.    Einband, S. 42
2.1.5.    Altsignaturen, S. 43
2.1.6.    Grafische Lagenanalyse und Bild des Wasserzeichens, S. 43
2.2.    Editionsrichtlinien, S. 44
2.2.1.    Textlayout und allgemeine Anmerkungen, S. 44
2.2.2.    Wiedergabe der Buchstaben, Kürzungen, Währungsangaben, S. 45
2.2.3.    Groß- und Kleinschreibung, Interpunktion, S. 46
2.3.    Bürgerbuch der Stadt Linz, S. 47

3.    Auswertung
3.1.    Zeitliche Verteilung der Aufnahmen, S. 187
3.2.    Der Bürgereid, S. 195
3.3.    Herkunfts- und Geburtsorte, S. 197
3.3.1.    Nachweise: Abschiede und Geburtsurkunden, S. 209
3.4.    Bürgertaxen und andere Zahlungen, S. 213
3.5.    Hausbesitz und Radizierungen, S. 223
3.6.    Frauen im Bürgerbuch / Eheschließungen, S. 225
3.7.    Berufe, S. 230
3.7.1.    Beschränkungen der Berufsausübung, S. 244
3.7.2.    Nachweise: Lehrbriefe und Meisterstücke, S. 247
3.8.    Weitere Überlegungen, S. 251
3.8.1.    Nachweise: Nennungen von undefinierten Dokumenten, S. 251
3.8.2.    3.8.2. Wehrhaftigkeit, S. 252
3.8.3.    Formen der Anrede, S. 253
3.8.4.    Sozialer Aufstieg, S. 254
3.9.    Conclusio, S. 256

4.    Anhang

4.1.    Glossar, S. 261
4.2.    Siglen- und Abkürzungsverzeichnis, S. 266
4.2.1.    Siglenverzeichnis, S. 266
4.2.2.    Abkürzungsverzeichnis, S. 267
4.3.    Abbildungsverzeichnis, S. 268
4.4.    Tabellenverzeichnis, S. 269
4.5.    Quellen- und Literaturverzeichnis, S. 269
4.5.1.    Ungedruckte Quellen, S. 269
4.5.2.    Gedruckte Quellen und Literatur, S. 269
4.5.3.    Weitere Internetressourcen, S. 276
4.6.    Register, S. 277
4.6.1.    Symbolverzeichnis, S. 279
4.6.2.    Personenregister, S. 280
4.6.3.    Topographisches Register und Ortsnamenkonkordanz, S. 299
4.6.4.    Berufsregister, S. 304